Calliope

Gestern war es so, heute ist das anders.

Viele Nutzer mag es verwirren, dass Online-Präsenzen beständig ihr Erscheinungsbild ändern. Vermutlich müssen sie das, um dem um sich greifenden Wandel gerecht zu werden.

Auch diese Seiten sind davon betroffen. Vieles, was hier aufgeschrieben und dokumentiert war, hatte sich in Teilen verändert oder war nicht mehr genügend aktuell.

Löschen oder zu schade zum Wegwerfen?

Gar nicht schade, vielleicht sogar besser: Die ausgemusterte Seiten gibt nun als Download. Und – ganz klar – fein säuberlich zusammengefasst und zum bequemen Nachschlagen verlinkt. Ganz so wie gehabt.

Und warum der Aufwand?

Auslöser war der aufgehübschte MakeCode-Editor mit leicht veränderter Benutzerführung. Eine solche Programmierumgebung wird gebraucht, um den Calliope mini mit Daten zu füttern.

Unumgänglich erscheint dabei der Weg zur Homepage der Calliope gGmbH. Dort werden Web-Editoren zur Programmierung des Calliope mini vorgehalten. Mit den Editoren kann Code generiert und auf den Calliope übertragen werden. 

Für ein zielgerichtetes Arbeiten bietet es sich an, einem Editor den Vorzug zu geben. Hier ist das der MakeCode von Microsoft, der in Konkurrenz steht zum ähnlich leistungsfähigen Open Roberta Lab, das nur an wenigen Stellen Berücksichtigung findet.

Auf der Calliope Website finden sich viele Programmierbeispiele, die zeigen sollen, was für ein „Tausendsassa“ dieses Controllerboard ist.

Was davon für den Untericht taugt, bleibt dahingestellt. Mehr überzeugend ist das Controllerboard selbst und die Einfachheit der Werkzeuge, mit denen Programmcode generiert, simuliert und am Objekt erprobt werden kann. Dieser Umstand unterstützt das Vorhaben, Mikrocontroller bereits im Grundschulalter einsetzen zu wollen. 

Ideengeber war der Plan, die um sich greifende Automatisierung in der realen Welt am Beispiel von Fahrzeugen zu thematisieren und praktisch an Modellen zu erproben.

Der Bau von Modellfahrzeugen ist ein Standardthema im Technik- teilweise auch im Sachunterricht der Grundschule.

Meist bleibt die Behandlung aber auf die Rollfähigkeit und damit zusammenhängende Fragen begrenzt. 

Es bot sich deshalb an, den Fahrzeugbau um die Aspekte der Motorisierung und Digitalisierung zu erweitern. So bekam das Projekt seinen Namen: „Vom rollfähigen zum programmierbaren Fahrzeug“.

Nun liegt ein unterrichtlich erprobtes Konzept vor, das als Beitrag Eingang gefunden hat im neu erschienen Begleitband der GDSU zur technischen Perspektive.

Auf den folgenden Seiten geht es nun darum, diesen Beitrag zu flankieren mit Erklärungen und Detailinformationen.

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