Calliope

MINI in der Grundschule

Achtung: Es sind unterschiedliche Versionen des Calliope mini im Umlauf: Bei der Version 1. 3 gibt es in der obersten Reihe sechs statt wie bisher 5 Pins. Hinzugekommen ist ein GND-Pin.

Ein weiterer Pin macht den Unterschied zwischen den Versionen 1.0 und 1.3. Zurzeit aktuell ist die Version 2.0. Näheres hier

Gestern war es so, heute ist das anders.

Viele Nutzer*innen mag es verwirren, dass sich Online-Inhalte beständig ändern. Das ist dem um sich greifenden Wandel zu verdanken. Und das gilt auch für diese Seiten.

Vieles, was hier aufgeschrieben und dokumentiert war, hatte sich in Teilen verändert oder war nicht mehr genügend aktuell.

Löschen oder zu schade zum Wegwerfen?

Gar nicht schade, vielleicht sogar besser: Die ausgemusterte Seiten gibt nun als Download. Und – ganz klar – fein säuberlich zusammengefasst und zum bequemen Nachschlagen verlinkt. Ganz so wie gehabt.

Warum der Aufwand?

Auslöser für diese Aktion war ein aufgehübschter MakeCode-Editor mit leicht veränderter Benutzerführung. Eine solche Programmierumgebung wird gebraucht, um den Calliope mini mit Daten füttern zu können.

Üblicherweise wählt man sich dazu auf der Homepage der Calliope gGmbH ein. Dort werden Web-Editoren vorgehalten. Mit den Editoren kann Code generiert und auf den Calliope mini übertragen werden. 

Für ein zielgerichtetes Arbeiten bietet es sich an, einem Editor den Vorzug zu geben. Hier ist das der MakeCode von Microsoft, der in Konkurrenz steht zum ähnlich leistungsfähigen Open Roberta Lab, das nur an wenigen Stellen Berücksichtigung findet.

Auf der Calliope Website finden sich viele Programmierbeispiele, die zeigen sollen, was für ein „Tausendsassa“ dieses Controllerboard ist.

Was davon für den Untericht taugt, bleibt dahingestellt. Mehr überzeugend ist das Controllerboard selbst und die Einfachheit der Werkzeuge, mit denen Programmcode generiert, simuliert und am Objekt erprobt werden kann. Dieser Umstand unterstützt das Vorhaben, Mikrocontroller bereits im Grundschulalter einsetzen zu wollen. 

Und was ist hier anders?

Ideengeber für den neu zu konzipierenden Unterricht war die Idee, die um sich greifende Automatisierung in der realen Welt am Beispiel von Automobilen zu thematisieren und an Modellen praktisch zu erproben.

Der Bau von Modellfahrzeugen ist ein Standardthema im Technik- teilweise auch im Sachunterricht der Grundschule.

Meist bleibt die Behandlung aber auf die Rollfähigkeit und damit zusammenhängende Fragen begrenzt. 

Es bot sich deshalb an, den Fahrzeugbau um die Aspekte der Motorisierung und Digitalisierung zu erweitern. So bekam das Projekt seinen Namen: „Vom rollfähigen zum programmierbaren Fahrzeug“.

Nun liegt ein unterrichtlich erprobtes Konzept vor, das als Beitrag Eingang gefunden hat im neu erschienen Begleitband der GDSU zur technischen Perspektive.

Auf den folgenden Seiten geht es nun darum, diesen Beitrag zu flankieren mit Erklärungen und Detailinformationen.

Folgekapitel (Offline Coding) >>>