MINT

Der Ausdruck „MINT“ ist ein Initialwort, d. h. die einzelnen Buchstaben vereinen die Anfangsbuchstaben der Unterrichtsfächer

Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik.

Mit „Naturwissenschaften“ sind im schulischen Bereich in aller Regel die Fächer Biologie, Chemie und Physik gemeint, aber auch ein meist mit „Nawi“ abgekürztes Unterrichtsfach, das in Gemeinschaftsschulen angeboten wird.

Lernangebote, wie die auf dieser Plattform, werden gern als MINT-Unterricht apostrophiert. Die Inhalte sind dann nicht Teil des Regelunterrichts, passen aber in einen mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Kontext.

MINT-Unterricht wird überwiegend in Kursen organisiert und steht im Wettbewerb mit anderen Kursen. Er ist wahlfrei und wird somit nur von dem Teil der Schülerschaft besucht, der ein besonderes Interesse an den Naturwissenschaften hat oder dieses Unterrichtsangebot einem anderen vorzieht.

Für den MINT-Unterricht gibt es keine speziell ausgebildeten Lehrkräfte. Üblicherweise unterrichten hier für die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik ausgebildeten Fachlehrerinnen und Fachlehrer.

MINT-Unterricht ist auch an keine speziellen Lehrpläne gebunden. Die inhaltliche Ausgestaltung obliegt den Fachschaften. Diese legen im Rahmen der geltenden Vorschriften und Erlasse fest, was unterrichtet werden soll. In aller Regel werden die Inhalte so gewählt, dass sie als Erweiterung des regulären Lernstoffs verstanden werden können und so dem Konzept der gemeinsamen Grundbildung dienen.

Methodisch gelten für den MINT-Unterricht die gleichen Konzepte wie für jeden anderen Unterricht: Er ist handlungsorientiert, lebensweltgebunden und erkenntnisgeleitet. Er soll die Lernenden auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vorbereiten.