Norddeutschland ist stark eiszeitlich geprägt. Fast überall finden sich Zeugen dieser vergangenen erdgeschichtlichen Perioden. Die auffälligsten unter ihnen sind die Steine. Sie bei einem Ausflug an die Ostsee einzusammeln, markiert den ersten Unterrichtsschritt in dem Themenheft „Sand und Steine“ für die Jahrgangsstufe 5/6.

Das Heft basiert auf Unterrichtserfahrungen mehrerer Schulklassen. Sie zeigen, dass Kinder mit Hilfe solcher Sammlungen leicht für das Thema zu gewinnen sind und ihr Interesse mit zunehmenden Kenntnissen erhalten werden kann.

Das erste Interesse zielt auf eine namentliche Kennzeichnung der Steine. Sie fragen: Wie heißen die Steine? Deshalb hier eine Zusammenstellung der häufigsten Gesteinssorten:  

Basalt

basalt 

Diabas

diabas

Feuerstein

 feuerstein 

Gabbro

gabbro 

Gneis

gneis 

Granit

granit 

Kalkstein

kalkstein 

Porphyr 

porphyr

Sandstein

 sandstein

Mit Hilfe der Abbildungen können sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten bei den Steinen gefunden werden, die das Sortieren und oft auch das Bestimmen möglich machen. Für diesen Zweck empfiehlt es sich, Körbe mit einer Abbildung der gesuchten Gesteinssorte aufzustellen und die Lernenden aufzufordern, ihre Steine passend zuzuordnen. In den einzelnen Körben sammeln sich so die Steine, die in besonderen Merkmalen übereinstimmen. Steine, die nicht zugeordnet werden können, kommen für eine spätere Bestimmung in einen Extrakorb.

Über das Anfertigen von Steckbriefen können die gewonnenen Erkenntnisse vertieft werden. Empfohlen sei folgendes Muster: 

Unser Stein ist ein: (Name der Steinsorte)

So sieht er aus: (Freihandskizze)

Allgemeine  Merkmale: (Farbe, Oberfläche, Aufbau, Besonderheiten)

Kommentare: (hübsch, sieht aus wie ein Seehund)

 Weitere Schülerfragen sind:

• Können Steine sich verändern?

• Wie sind die Steine entstanden?

• Woher kommen die Steine?

 Weitere Anregungen dazu finden Sie in dem oben erwähnten Themenheft!