MINT - Unterricht  mit  Arduino und anderen

Pinsteuerung

Das Augenmerk vieler am Programmieren von DIY-Hardware interessierter Personen wird sich beim Raspberry Pi3 auf die zweireihigen Stiftleiste auf der Platine richten. 40 Pins versprechen vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten.

Hier die Pinbelegung:

 

Um eine LED zum Blinken zu bringen, werden Gnd und ein programmierbarer Anschluss benötigt, die hier die Bezeichnung GPIO (General Purpose Input/Output) tragen.

So sieht der Schaltplan aus:

Zur Ansteuerung der LED wird einer grafischen Programmierumgebung der Vorzug gegeben. Die benötigte Software ist nicht im Betriebssystem enthalten. Sie kann aber auf einfache Weise eingerichtet werden, wenn der Raspberry Pi mit dem Internet verbunden ist.

Zur Installation wird das "LXTerminal" geöffnet und folgender Befehl eingetippt:¹

sudo wget http://goo.gl/ikUpyJ -O isgh5.sh

Eine zweite Anweisung

sudo bash isgh5.sh

erzeugt auf dem Desktop zwei Verknüpfungen mit dem bekannten Katzengesicht und den Bezeichnungen "ScratchGPIO5" und "ScratchGPIO5plus"

Ein  Doppelklick auf "ScratchGPIO5" öffnet das Programm. Über Datei ⇒ Öffnen ⇒ "GPIOexample" werden drei Programmcode-Beispiele geladen.

Die Code-Schnipsel können auf unterschiedliche Weise zur Ausführung gebracht werden: Klick auf die Fahne, Druck auf die Taste "g" oder die "Leertaste". Zudem unterscheiden sie sich in der Adressierung der Pins nach:

Pin-Nummern, wie sie auf dem Board der

Reihe nach zu finden sind.

GPIO-Nummern nach der sogenannten

BCM-Nummerierung.


Mit einem Klick auf die Fahne oder einem Druck auf die Taste "g" wird die LED zu Blinken gebracht. Ein erneuter Klick stoppt den Prozess.

 


¹ Wer beim Einrichten des Raspberry Pis einen eigenen Benutzernamen vergeben hat, muss diesen am Ende der "sudo" Befehle angeben.